Mutterglück

 

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Einhändig über den Tag

 

 

Manchmal fühl ich mich wie Supermom - nicht unbedingt weil ich das Gefühl habe, die Welt meiner Kinder perfekt zu gestalten etc., sondern weil ich pancake (bei blueberry war es ähnlich) fast den ganzen Tag auf dem Arm habe, inklusiver Rückenschmerzen und jedes Mal das Vorhaben auch mal den Arm zu wechseln. Denn immerhin wiegt er mittlerweile stattliche 8kg in seinem zarten Alter! Aber irgendwie hab ich meinen Lieblingsarm, mit dem ich dann einhändig alles schon ganz gut regeln kann - vom Wäsche aufhängen, übers abnehmen & zusammenlegen bis hin zum Kochen (was einfache Sachen wie Pasta betrifft) oder Einkaufen. Zwischendurch rutscht er mal in die Trage, wenn es gar nicht mehr geht oder ich leg ihn doch auf seine Spieldecke - was jedoch nach max.5 Minuten mit lautem Protest seinerseits kommentiert wird....also wieder auf den Arm.

Das Verrückte daran ist, dass ich Rechtshänder bin - es jedoch vorzieh, ihn rechts zu tragen, dass ich den Rest mit meiner linken Hand erledigen kann. Tja, damit bekomm ich nicht nur einen mega muskelprotzigen rechten Oberarm (was stell ich mit dem linken an?!), sondern schul auch gleich noch meine andere Gehirnhälfte - damit sie sich nicht so an die Eintönigkeit gewöhnt. Wenn die Zeit des Kletterns für mich wieder beginnt, kann ich ja mal testen, ob ich einen Weg nur mit rechts schaffe

10.10.12 10:23


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"Absence makes the heart grow fonder"

Meine Tochter, blueberry, geht seit August in eine Krippe. Diese vergibt nur volle Plätze, somit ist sie von Mo-Fr von ca.8-15 Uhr da. Zuerst dachte ich - oh nein, mein kleines Baby kann doch nicht den ganzen Tag weg sein! Doch schon bei der Eingewöhnung, merkte ich wie gut es ihr tut - und mir irgendwie auch.

Sicher, ich geh momentan noch nicht arbeiten, aber ich habe ein Baby zu Hause was oft meine volle Aufmerksamkeit einfordert und auch noch keinen regulären Rhythmus hat. Die Struktur, die blueberry in der Krippe bekommt tut ihr unglaublich gut - denn sie war schon immer ein kleiner Wirbelwind und braucht einen festen Rhythmus. Außerdem suchte sie schon immer sehr Kontakt zu anderen Kindern und sie genießt es nun unter Gleichaltrigen zu sein - was mir auch ihre Betreuerinnen bestätigen. 

Gleichzeitig freu ich mich immer wahnsinnig sie abzuholen, wenn sie mir mit einem Lächeln in die Arme läuft! Dennoch: das schlechte Gewissen ist schon manchmal da. Vor allem weil pancake - gerade wenn er krank ist - mich nachmittags so sehr fordert, dass ich das Gefühl habe, blueberry nicht gerecht zu werden :/ Ein Teufelskreis! 

Aber sie ist ein glückliches Kind, geht jeden Tag sehr sehr gern in die Krippe und freut sich genauso wieder nach Hause zu kommen - also muss ich ja doch irgendwas richtig machen....

10.10.12 10:11


Erkenntnis

Mein Mann hat vor einigen Tagen erkannt wie nah Wut/ Verzweiflung und Glückseligkeit im Zusammensein mit Kindern beieinander liegen - ich danke, wem auch immer, meinem cowboy für diese Erleuchtung. Nun fällt es ihm hoffentlich in Zukunft leichter zu verstehen, wenn ich am Abend manchmal einfach nur verzweifelt bin und meinen Tränen freien Lauf lasse...
9.10.12 11:32


Chronische Müdigkeit

Wenn man denkt, noch müder kann man nicht sein, dann erlebt man wieder mehrere schloflose Nächte hinter'nander und fühlt sich tagsüber schlafwandelnd - sodass man abends schon sechs Uhr ins Bett gehen könnte und tut es dennoch nicht. WEIL: diese Zeit, wenn die Kinder gerade schlafen und Stille herrscht ist sooo kostbar - die möchte ich nicht mit schlafen verbringen! Am nächsten Morgen bereut man diesen Entschluss und nimmt sich vor - heut geh ich mit meinen Kindern ins Bett (bis beide eingeschlafen sind, ist es meistens gegen neun). Letzte Nacht war wieder so ein Moment: pancake wurde wach, wollte gestillt werden und blueberry - mit ihrem leichten, unruhigen Schlaf - ist davon ebenfalls wach geworden. Da sie zur Zeit nachts ein unglaubliches Kuschelbedürfnis hat - und zwar NUR mit mir (ihr Papa darf sie nicht anfassen) - befand ich mich wieder zwischen zwei an mir "zerrenden" Kindern. Pancake konnte so nicht richtig trinken und blueberry war frustriert und schrie, weil ich ihr nicht meine ungeteilte Aufmerksamkeit schenkte - somit waren nach wenigen Minuten alle wach und ich verzweifelt!

Für einen Moment hatte ich das Bedürfnis mich anzuziehen, rauszugehen und die Kinder ihrem Papa zu überlassen...hab ich nicht, ich legte mich wieder ins Bett, beruhigte unser Mädchen, die sich mittlerweile auch mit dem Kuscheln mit meinem linken Arm abgefunden hatte und stillte pancake. Irgendwie sind wir dann doch wieder eingeschlafen...für die nächsten 5-10 Minuten, dann musste pancake ein Bäucherchen machen "never ending story"

Irgendwann wurde es Tag...oh nein, verschlafen! (A.d.R. Blueberry geht in die Krippe.)

9.10.12 11:24


Wie finde ich einen Anfang?

Meine Inspiration zu schreiben liefert mir mein Leben und meine Kinder. Doch wie fang ich an, damit ich mich nicht in den banalen Kleinigkeiten des Alltags verliere? 

Aber vielleicht ist es genau das, was wichtig ist - das Banale und wie man diese Banalitäten meistert.

Ich weiß ja nicht wie es euch geht, aber ich bin zum 1.Mal Mutter von zwei kleinen Kindern und ich kann mich vorher noch so gut pädagogisch vorbereitet gefühlt haben - die Wirklichkeit spricht oft eine andere Sprache.

4.10.12 13:18





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